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Procter& Gamble: Haariger Streit über Spionagefall

Procter & Gamble und sein niederländischer Konkurrent Unilever werden bis spätestens Freitagabend über die weitere Verfolgung eines Industriespionagefalls entscheiden.

Unilever wirft seinem amerikanischen Konkurrenten vor, in die Entwicklungsabteilung "Haarpflege" Spionage betrieben zu haben. Procter & Gamble gab zu, in Unilevers Mülltonnen nach wichtigen Informationen gesucht zu haben. Gegen den Vorwurf, Unilever Angestellte unter dem Vorwand der Marktanalyse interviewt zu haben, wehrt sich der Konzern jedoch.

Der Vorstand von Procter & Gamble habe nicht von den Spionageaktivitäten seiner Mitarbeiter gewusst und entließ drei der Beschuldigten, die nachweislich in den Fall verwickelt waren. Bereits seit April versucht Procter & Gamble sich mit Unilever über die Konsequenzen des Vorfalls außergerichtlich zu einigen. Im Gespräch ist eine Schadensersatzzahlungen von mehrerer Millionen Dollar.

Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnte Unilever Procter & Gamble möglicherweise verklagen. Dazu wollte sich Unilevers Unternehmenssprecher Steven Milton jedoch bisher nicht äußern. Die Aktie von Procter & Gamble büßt am Freitag 0,75 Prozent ein.

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