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Procter&Gamble: Ertragsaussichten sinken

Goldman Sachs reduziert aufgrund der gestrigen Umsatzwarnung von Procter&Gamble die Gewinnaussichten für dieses Jahr um 1,6 Prozent. Die Schätzungen für 2002 werden um 3,3% gesenkt. Der Analyst hält an seiner bisherigen Empfehlung dennoch fest und stuft den Wert als "überdurchschnittlichen Marktperformer" ein.

Auch wenn die Umsatzwarnung bei Procter&Gamble in erster Linie auf die Währungsabwertung in der Türkei zurückzuführen ist, scheint die Zuverlässigkeit des Ertragswachstums in der Branche nachzugeben. Bisher konnte das Management von Procter&Gamble unvorhersehbare Ereignisse durch Preisanhebungen und Einsparungen bei den Marketingkosten ausgleichen. Aufgrund des härteren Wettbewerbskampfes, werden diese Optionen jedoch beschnitten. Lediglich Konsumwerte mit deutlichen Kostensenkungspotential dürften sich in diesem Umfeld behaupten. Bei Procter&Gamble wird erst auf Sicht von ein bis zwei Jahren der Trend zu B2B-Platformen die Kostenbasis nachhaltig senken.

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