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Procter&Gamble: Umstrukturierung

Procter&Gamble, der weltweit größte Haushaltswaren-Konzern, wird im laufenden Quartal eine Sonderbelastung in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar vornehmen. Erfolglose Marken sollen abgestoßen werden, was mit 900 Millionen Dollar statt wie zuvor angekündigt mit 400 bis 800 Millionen Dollar zu Buche schlägt.

Wie bereits im März angekündigt, wird Procter&Gamble rund neun Prozent der Belegschaft entlassen. Das Unternehmen bleibt bei seiner Gewinnprognose von 58 bis 60 Cents pro Aktie für das laufende Quartal. Die Sonderaufwendungen sind in diesem Wert unberücksichtigt.
Durch die Umstrukturierung erhofft sich der CEO von P&G, A.G. Lafley, ab 2002 jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 100 Millionen Dollar. Lafley hat vor einem Jahr das Ruder beim Konzern übernommen, als eine Reihe von Gewinnwarnungen bei den Investoren für Unruhe sorgte.
Für das zweite Halbjahr rechnet Procter&Gamble mit einem Gewinnanstieg. Das jährliche Gewinnwachstum soll für diesen Zeitraum im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen, was gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung bedeutet. Langfristig strebt der Konzern eine Gewinnwachstums-Rate im zweistelligen Prozentbereich an.

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