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Prodacta: Vorstand hat keine Hoffnung mehr

Der finanziell angeschlagene IT-Dienstleister Prodacta rechnet damit, dass am 1. November das Anfang August beantragte Insolvenzverfahren eröffnet wird.

Reuters ETTLINGEN. "Wie die kaufmännischen Analysen und möglichen Pläne für die Zukunft der Prodacta Systemhaus GmbH und der Prodacta AG heute ergeben haben, besteht keine berechtigte Hoffnung auf eine mögliche Fortführung der jetzigen Form", teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Donnerstag mit. Es erscheine unwahrscheinlich, am 1. November in ein Planverfahren einzutreten. Vielmehr sei damit zu rechnen, dass dann das Insolvenzverfahren eröffnet werde. Der derzeitige Vorstand trete unter diesen Aspekten zum 31. Oktober zurück. Die Aktie wurde wegen der Mitteilung von der Deutschen Börse bis 15.35 Uhr MESZ vom Handel am Neuen Markt ausgesetzt.

Am 21. August hatte Prodacta mitgeteilt, nach einem Umsatzrückgang im ersten Halbjahr seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr gesenkt zu haben. Im Vorjahr hatte das IT-Unternehmen die bereits mehrfach nach unten korrigierten Ergebnisprognosen verfehlt.

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