Produkte für Hochzinsanleihen zählen weiter zu den Favoriten
Im Jahr 2001 haben Aktienfonds wieder bessere Karten

Zinssenkungen werden Festverzinsliche und mit Zeitverzögerung auch die Aktienmärkte beflügeln. Damit rechnen Vertreter deutscher Investmentfirmen. Sie erwarten bei den Aktienfonds im laufenden Jahr eine Trendumkehr in die Gewinnzone - auch bei den Produkten für High-Tech-Werte.

HB FRANKFURT/M. Die Bilanz des Fonds-Jahres 2000 fällt ernüchternd aus. Risikoreiche Aktienprodukte bescherten den Anlegern oft herbe Verluste. Das laufende Jahr könnte erfreulichere Ergebnisse bringen - wenn die Vertreter großer deutscher Investmentfirmen mit ihren Prognosen recht behalten. Danach dürften sowohl die Besitzer von Aktien- als auch von Rentenfonds mit Gewinnen belohnt werden.



Zwei wichtige Ergebnisse des Kalenderjahres 2000: Rentenfonds schlagen Aktienfonds; Aktienprodukte für Schwellenländer und Technologiebranchen enttäuschten fast durchweg. Die Investmentfonds für Anleihen kommen im Schnitt auf Ergebnisse zwischen 5 % und 8 %. Am besten liegt der durchschnittliche international anlegende Rentenfonds mit +8,4 %. Einen höheren Ertrag warfen nur Aktienprodukte für Biotechnologiewerte ab.



"Aktie wird die Anleihe schlagen"

"Im laufenden Jahr wird die Aktie die Anleihe schlagen", macht Rüdiger Ginsberg Anlegern wieder Hoffnung. Der Geschäftsführer der Union Investment erwartet darüber hinaus ein erneut gutes Jahr für Anleihen. Insbesondere Fonds für hochverzinsliche Unternehmenstitel werden seiner Meinung nach im Zuge von Leitzinssenkungen und besserer Stimmung für Firmenbonds eine attraktive Performance abliefern.



"Die Situation am Aktienmarkt ist besser als die Stimmung", erklärt Friedrich Pfeffer. Der Geschäftsführer der Commerzbank-Fondsgesellschaft Adig erwartet bei verbesserten Konjunkturaussichten im zweiten Halbjahr steigende Aktienkurse. Dann sollen sich auch die Neuen Märkte besser in Szene setzen. Seine Prognose für das laufende Jahr: Wertgewinne für Rentenfonds von 7 % bis 8 %, für Aktienfonds von rund 10 %. Im Hause der zur Deutsche-Bank-Gruppe zählenden DWS rechnet man zumindest nicht mit einer Wiederholung des verlustreichen Aktienjahres 2000. Sprecher Eckhardt Bergmann sieht insbesondere bei den Fonds für Firmenanleihen gute Chancen.



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