Produkte werden intelligenter
Klassischer PC ohne Charme

Im Büro hat der PC mit seinem üblicherweise cremefarbigen Gehäuse und dem oft sperrigen Monitor seine ehemals mystische Ausstrahlung endgültig verloren. Längst ist der Personalcomputer in seinem klassischen Erscheinungsbild kein Wunderprodukt mehr.

HANNOVER. In manchem Haushalt steht er noch auf dem eigens dafür angeschafften Spezialtisch, sorgsam mit einer Plastikhülle geschützt, nur ab und zu mit religiöser Hingabe in Betrieb genommen. Im Büro dagegen hat der PC mit seinem üblicherweise cremefarbigen Gehäuse und dem oft sperrigen Monitor seine ehemals mystische Ausstrahlung endgültig verloren. Längst ist der Personalcomputer in seinem klassischen Erscheinungsbild kein Wunderprodukt mehr - und doch bleibt er die Ikone der Informationsgesellschaft, die sich auf ihrer wichtigsten Messe Cebit in Hannover getroffen hat.

Anfangs ein Treffen für EDV-Leiter und Computerfreaks, wurde die Cebit bald zum internationalen Event für die Hard- und Software- Experten der IT-Branche. Diese professionelle Ausrichtung verteidigte die Cebit noch vor zwei Jahren vehement, als man Sony bat, ihre Playstation-Konsolen aus dem Messestand zu entfernen. Getreu dem Motto: "Wir sind zum Arbeiten hier." Und dieses Jahr? Was haben die Kids hier zu suchen, die vor dem Tor um gebrauchte Eintrittskarten betteln?

Antwort erteilen die vorgestellten Geräte: Den PC im herkömmlichen Sinne des Wortes sucht man vergebens. Wenn es ihn noch gibt, dann hauptsächlich in der trendigeren Form des Laptop, der von Aldi bis Apple ein Must-have-Produkt ist. Hinzu gekommen ist dagegen ein reichhaltiges Angebot an Unterhaltungselektronik: Von Outdoor-Handys und MP3-Player über Videokameras, Spielkonsolen und Mega-Flachbildschirme bis hin zum Heimkino-Projektor. Die Konvergenz von Informations- und Unterhaltungstechnologien, über die so lange geredet wurde, nun findet sie statt.

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