Produkte werden nicht unter Einstandspreis verkauft
Wal-Mart-Prüfung durch Kartellamt bisher negativ

vwd BONN. Im derzeitigen Preiskampf im Einzelhandel sieht das Bundeskartellamt noch keinen Grund, ein offizielles Verfahren gegen den Wal-Mart-Konzern einzuleiten. Bislang seien rund 50 Produkte überprüft worden, deren Preise im Rahmen des sogenannten Smart-Programms der Handelskette drastisch gesenkt worden seien, sagte Kartellamtspräsident Ulf Böge am Dienstag in Bonn.

Dabei habe seine Behörde keine Anzeichen dafür gefunden, dass die Produkte unter ihrem Einstandspreis verkauft würden. Böge betonte, gegen den Versuch, Marktanteile durch einen fairen Preiswettbewerb auszuweiten, sei nichts einzuwenden.

Derzeit werde aber noch die Preisgestaltung bei 30 weiteren Wal-Mart-Produkten untersucht. Zudem gebe es entsprechende Anfragen an die Lebensmittelketten Aldi, Lidl, Plus und Norma. Hier warte man zur Zeit noch auf Antworten.

Der Kartellamtspräsident erläuterte weiter, seine Behörde erarbeite momentan neue Auslegungsgrundsätze für Niedrigpreis-Strategien. Es solle klar gemacht werden, was genau unter einem Verkauf unter Einstandspreis verstanden werde. Die neuen Grundsätze sollten nach der Sommerpause veröffentlicht werden.

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