Produktion eingestellt
Daewoo Motors spricht mit VW über Verkauf von LDV

Der vom Konkurs bedrohte südkoreanische Autohersteller Daewoo Motors steht mit dem Volkswagen in Gesprächen über einen Verkauf des britischen Kleinbus-Herstellers LDV.

Reuters SEOUL. Der vom Konkurs bedrohte südkoreanische Autohersteller Daewoo Motors steht nach eigenen Angaben mit dem Wolfsburger Autobauer Volkswagen in Gesprächen über einen Verkauf seines 50-Prozent-Anteils an dem britischen Kleinbus-Herstellers LDV. "Ja, wir sind in Gesprächen. Volkswagens Nutzfahrzeugssparte hat ihr Interesse an LDV zum Ausdruck gebracht", sagte ein führender Firmenvertreter am Donnerstag in Seoul. Jedoch sei noch kein Preis für den Anteil festgelegt worden. Volkswagen wollte auf Nachfrage keinen Kommentar zu dem Thema abgeben. Momentaner Eigentümer des Anteils an LDV sei Daewoos polnische Nutzfahrzeugstochter EMP, sagte er weiter. Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, VW wolle für den Anteil schätzungsweise 25 Mill. Pfund (umgerechnet rund 80 Mill. DM) bezahlen und in der britischen Fabrik in Birmingham rund 1000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Daewoo hatte am Donnerstag in seinem größten inländischen Werk die Produktion eingestellt. Dem zweitgrößten Autokonzern Koreas droht die Zahlungsunfähigkeit, nachdem die Gläubigerbanken am Mittwoch weitere Finanzspritzen verweigert hatten.

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