Produktivität sinkt
Industrieumsatz im Juli gewachsen

Der Umsatz der deutschen Industrie ist im Juli 2002 gewachsen. Ohne Umsatzsteuer habe sich der Umsatz im Jahresvergleich um 1,8 Prozent auf rund 113 Milliarden Euro erhöht, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden mit.

ddp/vwd WIESBADEN/FRANKFURT. Der darin enthaltene Auslandsanteil sei um 4,2 Prozent auf knapp 43 Milliarden Euro gestiegen. In den ersten sieben Monaten 2002 habe der Gesamtumsatz mit 763,6 Milliarden Euro um 2,8 Prozent unter den vergleichbaren Vorjahreswerten gelegen.

Die Produktivität der Industrie ist dagegen im Juli leicht gesunken. Den "saisonbereinigten Wirtschaftsdaten" der Deutschen Bundesbank vom Dienstag zufolge ist der Index für das Produktionsergebnis je Beschäftigtenstunde (1995=100) leicht auf 136,2 (Juni 2002: 136,4) gesunken. Die Lohnstückkosten, gemessen am Index der Löhne und Gehälter je Produkteinheit, seien dagegen auf 91,0 (90,8) gestiegen, teilte die Deutsche Bundesbank weiter mit.

Den Destatis-Angaben zufolge waren Ende Juli 2002 in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes und Bergbaus (Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten) 6,2 Millionen Arbeitnehmer beschäftigt. Dies entspreche auf Jahressicht einem Rückgang um 3,2 Prozent. Die geleisteten Arbeitsstunden seien um 1,2 Prozent auf 505 Millionen Euro gesunken. Dagegen habe die Summe der Löhne und Gehälter um ein Prozent auf 18,601 Milliarden Euro zugelegt. Von Januar bis Juli 2002 sei die Lohn- und Gehaltssumme um 0,9 Prozent auf 128,5 Milliarden Euro und die geleisteten Arbeitsstunden um fünf Prozent auf 3,5 Milliarden gefallen.

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