Profiboxer tritt Ende April gegen Corrie Sanders an
Witali Klitschko hat keine Rachegelüste

Der Profiboxer Witali Klitschko geht gelassen in den WM-Fight gegen Corrie Sanders. Von Racheglüsten gegen den Südafrikaner will der 32-Jährige nichts wissen.

HB BERLIN. Nach der K.o-Niederlage seines Bruders Wladimir will Witali Klitschko die Familienehre wieder herstellen. Witali Klitschko wird am 24. April in Los Angeles gegen den Südafrikaner Corrie Sanders um den vakanten Schwergewichtsgürtel des World Boxing Council (WBC) kämpfen. Von Rachegelüsten im Vorfeld des Kampfes will der 32-Jährige aber nichts wissen.

«Gefühle helfen in einem Kampf nicht. Ich brauche keine aufgeheizten Emotionen, ich bin auch so bereit», sagte Witali Klitschko bei einer Pressekonferenz in der kalifornischen Millionenstadt. Unmittelbar nach Sanders´ sensationellem Zwei-Runden-Sieg über Wladimir Klitschko am 8. März 2003 in Hannover hatte Witali den neuen Champion noch im Ring heftig attackiert. «Es ist schwer, meine Reaktion zu erklären - ich bin einfach durchgedreht», sagte Klitschko zu seinem Aussetzer. «Ich respektiere Corrie Sanders, denn er hat den für mich besten Schwergewichtler der Welt, meinen Bruder, besiegt. Das erkenne ich an.»

Auch Sanders erklärte, er sei bereit für den Kampf. «Ich habe eine Mission zu erfüllen und weiß, was ich zu tun habe. Wenn Klitschko die Sache auf eine persönliche Ebene ziehen will, werde ich ihn auf die Bretter schicken, sodass er ausgezählt wird», sagte der Polizist aus Pretoria.

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