"Profitabilität zu gering"
S&P bestätigt HVB-Ratings

Standard & Poor's (S&P) hat den Ausblick für die HypoVereinsbank AG (HVB), München, auf negativ von stabil gesenkt.

vwd FRANKFURT/M. Gleichzeitig bestätigte die Ratingagentur das Langfrist-Counterparty-Rating "A", das Kurzfrist-Counterparty-Rating "A-1" sowie die Ratings für die vorrangigen, unbesicherten Verbindlichkeiten der HVB, der Bank Austria und der HVB Real Estate Bank AG.

Auch die Counterparty-Ratings "A"/"A-2" für die Pfandbriefbank International SA, die Westfälische Hypothekenbank AG sowie die Württembergische Hypothekenbank AG wurden beibehalten. Zur Begründung verwies S&P auf das gesunkene Image und die zunehmend sichtbar werdenden Risiken bei dem Finanzinstitut.

Auch die Folgen des länger als erwartet anhaltenden Konjunkturtiefs machten sich immer deutlicher bemerkbar. So bereiten der Ratingagentur die schnell fallenden nicht realisierten Gewinne der HVB Sorgen. Durch die rapide sinkenden Aktienkurse sei die finanzielle Flexibilität der Bank stark eingeschränkt worden. Zwar habe das Finanzinstitut versucht, seine hohen Kosten in den Griff zu bekommen. Aus Sicht von S&P sind diese Schritte jedoch nicht ausreichend, um eine Wende herbeizuführen. Denn im Kern sei die Profitabilität der HVB zu gering, um die zyklischen Schwankungen eines schwierigen ökonomischen Umfelds aufzufangen.

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