Prognose
Kohlhaussen: DAX Ende des Jahres wieder bei 8.000

Martin Kohlhaussen, Vorstandssprecher der Commerzbank, geht davon aus, dass sich der Deutsche Aktienindex (DAX) im weiteren Verlauf des Jahres 2001 festigt.

vwd FRANKFURT. Martin Kohlhaussen, Vorstandssprecher der Commerzbank, geht davon aus, dass sich der Deutsche Aktienindex (DAX) im weiteren Verlauf des Jahres 2001 festigt und bis zum Jahresende 2001 wieder einen Stand von 8 000 Punkten erreicht, verglichen mit einem Xetra-DAX-Schluss bei 6 123,38 am Vorabend dieser Aussage Kohlhaussens im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten (ICFW). Commerzbank-Chefvolkswirt und-Generalbevollmächtigter Ulrich Ramm prognostizierte auf Fragen, der Nemax All Share (Donnerstagabend: 2 006,59) werde bis Jahresende auf 3 500 anziehen.

Als Hintergrund für die DAX- und Nemax-Prognose nannte Ramm im ICFW die Erwartung, dass sich von den USA ausgehend die Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr 2001 schon wieder deutlich beleben werden, was dann die deutsche und die europäische Konjunktur nicht mehr belaste, sondern wieder kräftige. Dabei würden im zweiten Halbjahr 2001 vor allem die Aktien im Euroland wieder in den Vordergrund des Interesses der internationalen Investoren rücken.

Ramm teilt nicht die Skespis, die hinsichtlich der deutschen Konjunktur nach der Veröffentlichung der Daten für das vierte Quartal 2001 aufkam. Die Commerzbank halte an ihrer vorsichtigen Prognose unverändert fest, wonach das deutsche BIP im laufenden Jahr 2001 um real 2-1/2 % wachsen wird. Bei einem etwas stärkeren Wachstum im Euroland hat die Europäische Zentralbank nach Auffassung von Ramm vorerst keinen Anlass, die Zinsen zu senken. Der Euro-Wechselkurs werde nach der Erwartung der Commerzbank Mitte des Jahres die Dollar-Parität errreichen, sich anschließend aber eher seitwärts bewegen, weil dann die Perspektiven für die US-Wirtschaft im kommenden Jahr wieder positiver erscheinen werden.

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