Prognose
Morgan Stanley sieht Ende hoher Kursschwankungen bei TMT-Werten

Die Zeiten, in denen mit Werten aus den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation (TMT) überproportionale Kursbewegungen gespielt werden konnten, sind nach Ansicht der Analysten von Morgan Stanley vielleicht schon dieses Jahr vorbei.

vwd FRANKFURT. "Hohe Betas kommen runter", schreiben die Analysten in einer Studie über die Bewegungsfreude der TMT-Werte. Die Geschichte habe bislang immer gezeigt, dass Aktien mit hohen Betas "sehr schnell" zu niedrigen zurückkehren können. Ein Blick auf frühere Blasen zeige das Beispiel der "Nifty Fiftys" in den 70ern. Ihre KGVs schmolzen innerhalb von sieben Jahren von 51 auf zehn. Ähnliches könne nun dem TMT-Sektor bevorstehen.

Der Auslöser dieser Bewegung liege in der Überbewertung: "Überbewertung ist dieses Jahr relevant und wichtig für die Performance des Aktienmarktes", schreiben die Analysten. Ein hohes historisches Beta sei keine Rechtfertigung für eines in der Zukunft. Nicht einmal in seiner eigenen Vergangenheit sei der TMT-Sektor so schwankungsfreudig gewesen wie jetzt. Mit der Rückkehr zu einem Durchschnittswert müsse gerechnet werden. Umgekehrt sehe es im Pharma- und Nahrungs-&-Getränke-Sektor aus. Sie bewegten sich derzeit mit historisch geringen Schwankungen.

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