Prognose: Sinkende Inflation und steigende Arbeitslosigkeit
Sinkender Haushaltsüberschuss in den USA

Der Überschuss des Staatshaushaltes in den USA wird in diesem Jahr deutlich niedriger ausfallen als bisher erwartet.

afp WASHINGTON. Es werde im bis Ende September gehenden Haushaltsjahr nur noch mit einem Plus von 158 Mrd. Dollar (335 Mrd. DM/171 Mrd. ?) gerechnet, erklärte das Weiße Haus am Mittwoch in Washington. Ursprünglich hatte es einen Überschuss von 281 Mrd. Dollar erwartet.

Im vergangenen Haushaltsjahr war das Plus noch auf den Rekordwert von 237 Mrd. Dollar gestiegen. "Der geringere Überschuss ist vor allem durch die anhaltende Konjunkturschwäche und die Entscheidung begründet, sofort steuerliche Anreize zu schaffen", erklärten die Haushaltsexperten von Präsident George W. Bush mit Blick auf die jüngst beschlossene Steuerreform.

Das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten wird nach Einschätzung der Regierung in diesem Jahr auf 1,7 % schrumpfen. Im kommenden Jahr werde es dann aber 3,2 % betragen. Zudem sagen die Experten bei der Inflation nach einem Anstieg in diesem Jahr auf 3,3 % für 2002 wieder eine geringere Rate von 2,7 % voraus. Die Arbeitslosigkeit wird dagegen von 4,6 % in diesem auf 4,8 % im kommenden Jahr steigen.

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