Prognose wird beibehalten
Nintendo mit Gewinnsprung

Der japanische Computerspiele-Hersteller Nintendo hat in seinem ersten Geschäftshalbjahr 2001/02 trotz weltweiter Konsumflaute einen Gewinnsprung verzeichnet.

Reuters TOKIO. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Tokio mitteilte, stieg der Konzerngewinn nach Steuern von April bis Ende September zum Vorjahreszeitraum um 14,4 % auf umgerechnet rund 620 Mill. DM (34,35 Mrd. Yen). Der Umsatz habe sich binnen Jahresfrist um 18,4 % auf 225,72 Mrd. Yen erhöht. Nintendo, dass unter anderem für seine tragbare Spielekonsole Game Boy sowie die "Pokemon"-Serie bekannt ist, lag mit seinen Ergebniszahlen im Rahmen der Analysten-Erwartungen.

Trotz der Konsumflaute habe der Konzern in Europa und den USA mit neuen Software-Produkten einen guten Verkaufserfolg gehabt, teilte Nintendo weiter mit. Zudem habe der allgemeine Preisverfall bei Chips und Flüssigkristall-Anzeigen zum Ertragsanstieg beigetragen. Das Unternehmen mit Stammsitz in Kyoto ließ seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr (per Ende März) unverändert. Danach erwartet Nintendo im Konzern einen Nettogewinn von 80 Mrd. Yen, nach 96,6 Mrd. Yen im vom niedrigen Yen-Wechselkurs außergewöhnlich positiv beeinflussten Vorjahr, wie es hieß.

Die Vorlage der Geschäftszahlen erfolgte nach Börsenschluss in Tokio. In einem festeren Gesamtmarkt hatten die Aktien von Nintendo zuvor rund 2 % auf 20 970 Yen gewonnen. Nach den Anschlägen in den USA im September hatten die Anteilsscheine zwischenzeitlich ein Jahrestief von 12 970 Yen erreicht.

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