Prognosen bekräftigt
IBS sieht im ersten Quartal Rot

Die am Neuen Markt gelistete IBS AG ist im ersten Quartal 2002 wegen höherer Kosten operativ in die roten Zahlen gerutscht, hält aber an ihren Prognosen für das Gesamtjahr fest.

Reuters HÖHR-GRENZHAUSEN. IBS verstärke die Marketing- und Vertriebsanstrengungen weiter, um der allgemeinen Investitionszurückhaltung entgegen zu wirken, teilte der Anbieter von Produktions- und Qualitätsmanagement-Systemen am Donnerstag mit. Die dadurch entstandenen Aufwendungen sowie erhöhte Herstellungskosten durch das Abarbeiten von größeren Aufträgen hätten sich auf das Ergebnis ausgewirkt. In den ersten drei Monaten sei vor Zinsen und Steuern (Ebit) ein Verlust von 0,37 Millionen Euro nach einem Gewinn von 0,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal entstanden. Der Jahresfehlbetrag habe sich auf 0,35 von 0,19 Millionen Euro erhöht.

Hingegen habe IBS den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 9,9 Millionen Euro gesteigert, teilte die Firma weiter mit. Damit seien bereits 20 Prozent des geplanten Gesamtjahresumsatzes erwirtschaftet worden, während IBS traditionell in den ersten Quartalen der Vorjahre rund 15 bis 16 Prozent des Gesamtjahresumsatzes erzielt habe. Auch die Auftragseingänge von 7,5 Millionen Euro lägen um rund 50 Prozent über dem Vorjahreswert.

Auf Grund der vorliegenden Auftrags- und Umsatzentwicklung halte der Vorstand an den Umsatz- und Ergebnisprognosen für 2002 fest, teilte IBS mit. Nach früheren Angaben erwartet das Unternehmen für 2002 bei Umsatz und Ebit mindestens ein Wachstum von jeweils 30 Prozent. 2001 erzielte IBS ein Ebit von 3,4 Millionen Euro und einen Umsatz von 33,5 Millionen Euro.

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