Prognosen bleiben bestehen
Hugo Boss profitiert von Vorliebe für Markenartikel

Der Modekonzern Hugo Boss AG profitiert von der wachsenden Vorliebe für Markenartikel. Dadurch erwirtschaftete das baden-württembergische Unternehmen im ersten Quartal gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von 22 %auf 343 Millionen Euro (671 Millionen Mark), wie es am Donnerstag in Metzingen mitteilte.

ddp/vwd METZINGEN. Da insbesondere der Umsatzanteil in den strategischen Kernmärkten zulegte, kletterte der Nachsteuergewinn noch kräftiger um 32 % auf 56 Millionen Euro.

Analysten sahen mit den Zahlen ihre Erwartungen bestätigt. Der Kurs der Vorzugs- und Stammaktien zeigte bis 10.00 Uhr kaum Bewegung.

Für das gesamte Jahr rechnet der Konzern mit einer Abschwächung der Tendenz. Er bekräftigte jedoch seine frühere Prognose, wonach er mit einer Zunahme des Umsatzes um 16 % auf 1,075 Milliarden Euro und des Nachsteuergewinns um 13 % auf 112 Millionen Euro rechnet.

Im ersten Quartal erzielte Hugo Boss in seinen europäischen Kernmärkten Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien Umsatzzuwächse zwischen 10 und 23 %. Insgesamt erhöhten sich die Erlöse auf dem Kontinent trotz eines stagnierenden Marktes um 19 %. Noch stärker nahm der Umsatz der US-amerikanischen Tochter mit 56 %zu.

Für den Modekonzern war das vergangene Jahr das bisher erfolgreichstes Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis nach Steuern nahm um 93 %auf 213 Millionen Mark zu. Der Konzernumsatz wuchs um 23 % auf 1,81 Milliarden Mark. Das Modeunternehmen steigerte damit zum fünften Mal in Folge seinen Konzernumsatz zweistellig und erzielte das zehnte aufeinanderfolgende Rekordergebnis.

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