Prognosen für 2001 nicht revidiert
CSFB nimmt Prognosen für Wertpapierhäuser zurück

vwd NEW YORK. Joan Solotar, Analystin von CS First Boston, Zürich, hat ihre Prognosen für die Ergebnisse der US-Wertpapierhandelshäusern im vierten Quartal zurückgenommen. Die Analystin begründete ihre Absenkung am Freitag mit schwächerem Geschäft in den Bereichen Merchant (Kredite an Großkunden), Anleihenhandel und bei Mergers & Acquisitions (M&A). In ihrer Analyse nimmt Solotar die Prognosen für Bear Stearns Companies Inc auf 0,84 $ von 1,38 $, für Goldman Sachs Group Inc auf 1,14 $ von 1,25 $ und für Lehman Brothers Holdings Inc auf 1,17 $ von 1,25 $.

Bear Stearns habe "einen großen Rückgang bei den Gebühren für M&A und im Emissionsgeschäft (underwriting) verzeichnet", schreibt Solotar in der Analyse. Sie nahm auch die Prognosen für Morgan Stanley Dean Witter & Co auf 1,14 $ von 1,29 $, und Merrill Lynch & Co auf 0,80 $ von 0,86 $. Die Einschätzungen für Citigroup Inc setzte die Analystin auf Grund der Entwicklung der Tochter Salomon Smith Barney ebenfalls niedriger an. Für das vierte Quartal erwartet sie jetzt 0,63 $ statt 0,65 $.

"Wir setzen unsere Prognosen nicht herab, um große Abschreibungen in einzelnen Positionen einzurechnen, sondern weil das Emissionsgeschäft und der Anleihenhandel schwach sind", erklärte die Analystin mit Blick auf eventuelle Marktgerüchte. "Wir denken, dass die Befürchtungen über große Abschreibungen von einzelnen, konzentrierten Risiken in den Portfolios unbegründet sind", fügte sie hinzu. Für 2001 habe Solotar ihre Prognosen nicht revidiert.

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