Prognosen für weltweiten Verkauf zurückgenommen
Ericsson rechnet mit schwächerem Mobiltelefonabsatz

rtr STOCKHOLM. Der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson hat seine Prognose für den weltweiten Absatz von Mobiltelefonen im laufenden Jahr reduziert. Konzernchef Kurt Hellstrom sagte am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Unternehmens, Ericsson erwarte nun, dass der weltweite Absatz 2001 um bis zu 50 Mill. Stück unter der bisherigen Prognose von 500 Mill. bis 540 Mill. Einheiten liegen werde.

Hellstrom hatte zuvor bereits gesagt, für den US-Telekom-Markt ein schwaches Wachstum in diesem Jahr zu erwarten. Vielleicht gebe es hier sogar eine Stagnation. Im vergangenen Jahr verzeichnete der US-Telekom-Markt ein Wachstum von 20 bis 30 %.

Für den weltweiten Telekom-Markt rechnet Ericsson dem Konzernchef zufolge mit einem Zuwachs von acht bis zehn Prozent. Er verstehe nicht, woher das "Gerede" komme, Ericsson werde Probleme mit seinen Mobilfunksystemen bekommen, sagte Hellstrom weiter. "Wir verlieren dort keine Marktanteile, sondern gewinnen weiterhin Marktanteile mit unseren Systemen", stellte er klar.

Die Ericsson-Aktien gingen am Mittwoch an der Stockholmer Börse in einem schwachen Marktumfeld um sechs Kronen tiefer auf 61,50 Kronen aus dem Handel.

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