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Prognoserenditen für geschlossene Immobilienfonds

Die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (GIF) gibt "Empfehlungen zur Berechnung von Prognoserenditen für geschlossene Immobilienfonds". Die Kernpunkte: Die Rendite muss anhand der in der Prognoserechnung genannten Zahlungsströme und-termine nachvollziehbar sein.

Ein mögliches Renditemaß ist der interne Zinsfuß. Er gibt die Verzinsung des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals an. Dieses wird unter zeitgenauer Berücksichtigung von Zu- und Abflüssen gebildet, wobei davon ausgegangen wird, dass freie Mittel sofort entnommen und nicht wieder angelegt werden. Die Wirkung an einem Beispiel: Die aus Anfangsverlusten resultierenden Steuergutschriften senken das gebundene Kapital und damit auch die durchschnittliche Kapitalbindung. Also gilt: Je höher die Verlustzuweisung, desto geringer das gebundene Kapital und desto höher die ausgewiesene Rendite.

Eine selten angewendete Berechnungsmethode ist die vollständige Finanzplan-Rendite. Wesentlicher Unterschied zum internen Zinsfuß: Freie Mittel werden zu einem festgelegten Satz angelegt. Berechnet wird der Zinssatz, bei dem ein errechnetes Durchschnittskapital auf das erwartete Endvermögen anwächst.

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