Programm für Langzeitarbeitslose bis 2002 verlängert
Jobsuche durch Private erfolgreich

pt BERLIN. In den ersten neun Monaten dieses Jahres haben gemeinnützige Einrichtungen, Bildungsträger und private Arbeitsvermittler im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit über 1800 Arbeitslosenhilfebezieher in einen festen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt, die ohne deren Hilfe kaum einen Arbeitsplatz gefunden hätten. Für jede erfolgreiche Vermittlung zahlten die Arbeitsämter ein Honorar von 4 000 DM, wenn das Arbeitsverhältnis mehr als sechs Monate dauert. Nach einer Beschäftigungsdauer von mindestens neun Monaten erhalten die Vermittler weitere 1 000 DM. Inzwischen beteiligen sich rund 553 Einrichtungen und private Arbeitsvermittler an diesem am 1. Januar 1998 gestarteten Programm.

Bei den Arbeitsstellen handelt es sich überwiegend um Jobs, die den Arbeitsämtern nicht als offene Stellen gemeldet waren. Neben der Akquirierung dieser Stellen übernahmen die Einrichtungen auch die Betreuung der Arbeitslosen bei ihrer Bewerbung und den ersten Monaten nach der Arbeitsaufnahme.

Die Bundesregierung wertet das ursprünglich bis zum 31.12.2001 befristete Projekt als Erfolg und hat deshalb bereits jetzt seine Verlängerung um weitere zwei Jahre beschlossen. Grünes Licht gab das Bundeskabinett gestern auch für eine Verlängerung des Programms zur Integration von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt bis Ende 2002. Es ermöglicht Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber, die Langzeitarbeitslose in ein unbefristetes sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zum Tariflohn oder zum ortsüblichen Lohn übernehmen. Die Zuschüsse sind auf ein Jahr befristet und nach Dauer der Arbeitslosigkeit gestaffelt. Sie betragen maximal 80 % der Lohnkosten im ersten Halbjahr der Beschäftigung sowie 60 % im zweiten Halbjahr. 1999 wurden für das Programm 638 Mill. DM ausgegeben. 39 000 Langzeitarbeitslose fanden dadurch einen neuen Arbeitsplatz. Die Zahl der Arbeitnehmer, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, ist seit 1998 von 1,44 Mill. auf 1,32 Mill. gesunken.

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