Programm soll bei der nächsten Neuausrichtung im Januar jünger werden
TM3 hofft nach Neustart auf Werbe-Umsätze von 60 Millionen DM

dpa HAMBURG. Der Münchner Privatsender TM3, zu 100 % im Besitz des anglo-australischen Medienunternehmers Rupert Murdoch, rechnet nach seinem Relaunch im kommenden Januar mit einem Umsatz von 60 Mill. DM im Jahr 2001. Diese Summe nannte das Branchenmagazin "kress report" in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf den neuen TM3-Geschäftsführer Marco Deutsch.

Das Programm des Senders, der vermutlich in Sun-TV umbenannt werde, soll jünger werden. Vorgesehen seien neue Magazine, Shows und Filme. Ein Reisemagazin sei geplant, ein Sportmagazin und auch eine Show mit dem Komiker Wigald Boning, der Prominente zu Hause besucht. Geplant ist auch eine Casting-Sendung, in der sich künftige Moderatoren vorstellen. Über ihre Zukunft können die Zuschauer im Internet abstimmen.

TM3 hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Der Sender startete 1995 als Frauenkanal, wurde 1999 für die Dauer von nur einem Jahr zum Champions-League-Sender umformiert und orientiert sich nun wieder neu. In diesem Jahr erwarb Murdoch, der 1999 eingestiegen war, die restlichen Anteile vom Filmhändler Herbert Kloiber.

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