Programm zur Verwaltung von persönlichen Informationen
Streit zwischen Microsoft und Sun um Internet-Strategie

Äußerungen von Microsoft-Chef Steve Ballmer zur Zukunft der Internet-Strategie dot Net haben zu einem Streit mit Konkurrent Sun Microsystems geführt.

ddp CARLSBAD. Laut einem Bericht des Informationsdienstes CNet sagte Ballmer auf einer Tagung im kalifornischen Carlsbad, dass Microsoft mit dot Net viele Jahre lang kein Geld verdienen werde. Sun-Chef Scott McNealy bezweifelte diese Aussage und warf Microsoft vor, seine Kunden zu täuschen.

Bei dot Net handelt es sich um eine Microsoft-Initiative, bisher kostenlose Internet-Dienste zu bündeln. Das bisher einzige Produkt der dot Net-Strategie ist Hailstorm, ein Programm, das zur Verwaltung von persönlichen Informationen wie Kreditkartennummern und Adressen genutzt werden kann. Ballmer sagte dem Bericht zufolge, dass dot Net bislang 3 500 Handelspartner gefunden habe. Diese Zahl werde in absehbarer Zeit auf 7 000 steigen. Der Aufwand, der hinter der Initiative stehe, könne bei dieser vergleichsweise geringen Zahl von Partnern jedoch nicht direkt Gewinne generieren.

Microsoft Produkte erst kostenlos und dann um so teurer

Sun-Chef McNealy reagierte CNet zufolge ungewohnt heftig auf die Ausführungen seines Vorredners. Microsoft-Produkte seien anfangs immer kostenlos, und später verlange der Konzern dann um so höhere Preise. So könne man jetzt das zu Hailstorm gehörende Passport-Programm, das sensible Daten verschlüsselt und verifiziert, kostenlos nutzen. Später werde Microsoft dafür sicherlich Geld verlangen. Dieses Geld müsse der Nutzer dann für seine eigenen Daten bezahlen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%