Programme zur Kostensenkung
Kein Verkauf der deutschen Pro Märkte

Kingfisher plc, London, wird sich nicht von ihren verlustreichen ProMärkten trennen. Geoff Mulcahy, Chief Executive des britischen Einzelhandelskonzerns, schloss einen Verkauf der deutschen Elektronikmarkt-Kette am Mittwoch aus.

vwd LONDON. Die Kette mit 193 Läden meldete für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2001/02 (zum 30. Januar) einen Verlust von 23,4 (13,9) Mill. GBP. Flächenbereinigt sank der Umsatz in den sechs Monaten um 8,4 %. Der Turnaround sei jedoch auf den Weg gebracht, sagte Mulcahy. Rund 100 Arbeitsplätze wurden abgebaut, es gebe ein neues Management und ein Programm zur Kostensenkung sei gestartet.

Deutschland ist nach Angaben des Unternehmens der größte "Do-it-Yourself"- und Elektronikmarkt in Europa. Kingfisher wolle in diesem Markt präsent sein. Oberste Priorität habe nun der Ausbau der bestehenden Marken und die Verbesserung der Profitabilität, sagte Mulcahy. Akquisitionen seien derzeit nicht geplant. Mulcahy bestätigte, über eine engere Auswahl an Kandidaten für die Nachfolge von John Banham als Chairman der Gruppe zu verfügen. Bis zum Jahresende werde eine Lösung gefunden sein.

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