Promi-Tipp des Tages
BVB-Präsident Gerd Niebaum tippt Japan-Belgien

Für Gerd Niebaum ist Japan der Favorit im ersten Spiel der Gastgeber gegen Belgien. Einer der Protagonisten im japanischen Team stand sogar ganz oben auf der Einkaufsliste von Borussia Dortmund.

stp DORTMUND. "Mein Tipp für die Partie Japan-Belgien heißt 1:0". Für den Präsidenten des amtierenden deutschen Meisters Borussia Dortmund ist keinesfalls ausgemacht, dass die favorisierten Belgier die drei Punkte einfahren. Im Gegenteil: "Obwohl Belgien im Vorbereitungsspiel gegen Frankreich am 18. Mai eine sehr starke Leistung gezeigt und verdient 2:1 gewonnen hat, glaube ich an einen Sieg der Japaner. Der japanische Fußball hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Nicht umsonst verdienen mittlerweile vier japanische Nationalspieler ihr Geld in europäischen Top-Ligen. Die Japaner spielen diszipliniert, sind auch taktisch weiter gekommen. Das Potenzial ist also durchaus vorhanden, und der Heimvorteil kann eine Mannschaft bekanntermaßen beflügeln."

Was bisher nur Insider wussten: Mit dem beim Uefa-Cup Final-Gegner Feyenoord Rotterdam unter Vertrag stehenden Mittelfeldmann Shinji Ono verbindet Niebaum eine Beziehung der besonderen Art. "Er war der Wunschkandidat für das Dortmunder Mittelfeld. Wir haben ihn mehr als zwei Jahre lang intensiv beobachtet und standen schon in konkreten Verhandlungen. Den Zuschlag bekam dann aber letztlich Thomas Rosicky."

Zu den Anwärtern für den Weltmeister-Titel zählt Niebaum vor allen anderen die ewigen Favoriten Argentinien und Brasilien. Nach den konstant starken Leistungen der letzten Zeit muss man Argentinien einfach auf der Rechnung haben. Brasilien ist ohnehin immer für den Titel gut." Aber auch die Franzosen hat er trotz ihrer durchwachsenen Leistung im Eröffnungsspiel noch nicht abgeschrieben. "Neben Frankreich traue ich von den europäischen Teams Italien am meisten zu."

Die Chancen der deutschen Mannschaft sieht der BVB-Präsident nach dem 8:0 gegen Saudi-Arabien in wesentlich freundlicherem Licht: "Der WM-Einstand von Rudi Völlers Mannschaft könnte kaum besser sein. Zum einen ist der Erwartungsdruck nicht so hoch wie bei vorangegangenen Turnieren; zum anderen hatte die Elf das Glück, mit Saudi-Arabien auf einen Aufbaugegner im eigentlichen Sinne des Wortes zu treffen." Das Team habe bei seinem Debüt relativ unbehelligt ins Spiel und in das Turnier finden können. "Außerdem sind acht Tore - gegen wen auch immer - gut für das Selbstvertrauen. Auch wenn man dieses Ergebnis nicht zu hoch bewerten sollte, glaube ich, dass die deutsche Mannschaft überraschen und im weiteren Verlauf des Turniers eine wichtige Rolle spielen kann."

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