Protest gegen Wehrmachts-Ausstellung
Neonazis dürfen doch in München marschieren

Wie das Gericht mitteilte, ist die polizeiliche Prognose, wonach durch die Demonstration erhebliche Gefährdungen für die öffentliche Sicherheit zu befürchten seien, nicht ausreichend für ein Verbot.

ddp MÜNCHEN. Gegen diese Entscheidung kann die Stadt München beim Verwaltungsgerichtshof vorgehen.

Die Neonazis wollen gegen die Neuauflage der Wanderausstellung "Verbrechen der Wehrmacht, Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944" protestieren. Rund 800 Teilnehmer werden zu der Veranstaltung erwartet. Das KVR hatte den Veranstaltern am Vortag lediglich eine stationäre Kundgebung auf dem Südteil der Theresienwiese erlaubt. Die Gegendemonstration vom "Bündnis gegen den Nazi-Aufmarsch" auf dem Marienplatz wurde hingegen ohne Einschränkungen genehmigt. Die Polizei kündigte den Einsatz von rund 3000 Beamten an.

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