Proteste gegen katholische Schulmädchen ausgesetzt
Neue Unruhen in Belfast

In der nordirischen Provinzhauptstadt Belfast ist es am Sonntag zu neuen Auseinandersetzungen zwischen pro-britischen Protestanten und pro-irischen Katholiken gekommen. Die herbeigerufenen britischen Polizisten und Soldaten wurden am frühen Morgen in einer von beiden Bevölkerungsgruppen bewohnten Straße mit Brandsätzen und anderen Gegenständen beworfen.

Reuters BELFAST. Bei den Unruhen wurden mehrere Häuser und Polizeifahrzeuge beschädigt. Ein Polizeisprecher teilte mit, man prüfe Berichte, wonach ein Mann bei den Unruhen verletzt worden sei. Mittlerweile sei wieder Ruhe in der Straße eingekehrt, in der Katholiken und Protestanten praktisch Tür an Tür wohnen.

Nur wenige Kilometer vom Schauplatz der Gewalt entfernt hatten am Freitag Protestanten ihre Proteste gegen die Anwesenheit katholischer Schulmädchen ausgesetzt, deren Schulweg teilweise durch ihr Viertel führt. Die Protestanten hatten zwölf Wochen lang die Mädchen mit Beschimpfungen überhäuft, als sie mit ihren Eltern auf dem Weg in die katholische Holy Cross Grundschule für Mädchen waren.

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