Proteste österreichischer Gegner
Tschechien wendet sich wegen Grenzblockaden an EU

dpa PRAG. Tschechien hat sich am Freitag wegen der andauernden Grenzblockaden österreichischer Gegner des Atomkraftwerks Temelin an die EU gewandt. Der stellvertretende Außenminister Pavel Telicka übergab dem ständigen EU-Vertreter in Prag, dem Spanier Ramiro Cibrian, die Bitte um Verhandlungen zwischen Tschechien und der EU, berichtete die tschechische Nachrichtenagentur CTK. Seit Tagen blockieren Temelin-Gegner auf österreichischer Seite zahlreiche Grenzübergänge zu Tschechien. Prag hatte das umstrittene AKW am Montag angefahren.

Die Ministerpräsidenten von Polen, Ungarn und der Slowakei erklärten am Freitag bei einem Treffen mit Tschechiens Regierungschef Milos Zeman in Karlovy Vary (Karlsbad) ihre Solidarität mit Prag in der Frage der Grenzblockaden. Die österreichische Regierung sieht in den Blockaden ein Mittel der freien Meinungsäußerung und hat es bisher abgelehnt, gegen die Kundgebungen vorzugehen.

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