Proteste
Powell setzt Nahost-Reise in Kairo fort

US-Außenminister Colin Powell hat seine Nahost-Reise am Dienstag mit einem Besuch in Ägypten fortgesetzt. Er will am Nachmittag Präsident Husni Mubarak treffen.

dpa KAIRO. US-Außenminister Colin Powell hat seine Nahost-Reise am Dienstag mit einem Besuch in Ägypten fortgesetzt. Er will am Nachmittag Präsident Husni Mubarak treffen. Mehr als 20 000 Studenten protestierten gegen den Powell-Besuch und Israel.

In der islamischen Al-Azhar Universität in Kairo versammelten sich am Vormittag rund 12 000 Demonstranten. Sie forderten die USA auf, Israel zum sofortigen Rückzug aus allen besetzten palästinensischen Städten zu zwingen. Dabei verbrannten sie israelische und amerikanische Fahnen. An der Universität Tanta im Nil-Delta riefen rund 10 000 Studenten ähnliche Parolen. Vor dem Gebäude des Ministerrats in Kairo versammelten sich 500 Menschen zu einer Kundgebung.

Powell hatte am Vortag bei Gesprächen mit dem marokkanischen König Mohammed VI. und Saudi-Arabiens Kronprinz Abdullah Ibn Abdelasis versucht, Unterstützung für die amerikanische Forderung an Palästinenserpräsident Jassir Arafat und andere arabische Führer zu erhalten, Terrorakte gegen Israel öffentlich zu verurteilen.

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