Proteste und Störaktionen angekündigt
Deutsch-Französischer Gipfel in Freiburg eröffnet

In Freiburg ist am Dienstag der 77. deutsch- französische Gipfel eröffnet worden. Im Mittelpunkt des eintägigen Treffens steht die Europapolitik und der Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit.

dpa FREIBURG. Zum Auftakt begrüßte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) Staatspräsident Jacques Chirac und Ministerpräsident Lionel Jospin auf dem Münsterplatz mit militärischen Ehren. Anschließend kamen Schröder und Chirac im Rathaus der südbadischen Universitätsstadt zu einem ersten Gespräch zusammen. Dabei sollte auch über die Konsequenzen des Neins der Iren zum EU-Vertrag von Nizza beraten werden. Paris und Berlin wollen ungeachtet dieses Votums am Zeitplan für die EU-Ostererweiterung festhalten.

Parallel zu den Gipfelgesprächen, zu denen auch zahlreiche Minister beider Seiten angereist sind, tagt der Verteidigungs- und Sicherheitsrat. Am späten Nachmittag wollen sich die Teilnehmer auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen äußern.

Das Treffen findet unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt. Globalisierungs-Gegner haben Proteste und Störaktionen angekündigt. Am Vortag war es in Freiburg bereits zu einem Zwischenfall gekommen. Demonstranten hatten eine Stunde lang den Turm des Münsters besetzt.

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