Prothese mit Motor
Sprachgesteuerte Fingerfertigkeit

Studenten der John Hopkins Universität machen gelähmten Menschen Hoffnung. Sie entwickelten eine Handprothese, die auf einfache Sprachbefehle reagiert.

DÜSSELDORF. Eine Requisite aus dem Film "Aliens" hatte den amerikanischen Studenten Jonathan Hofeller, Christina Peace und Nathaniel Young die Idee geliefert. Das Prinzip ist einfach: Der gelähmte Arm wird auf eine motorisierte Kunsstoff-Schale gebettet. Die Motoren an Ellenbogen und Hand reagieren auf einfache Sprachbefehle.

Entwickelt wurde der Prototyp für einen Mann, der an einer seltenen Art von Muskelschwund leidet. Durch den fortschreitenden Muskelverfall konnte er selbst kleine und leichte Dinge nicht mehr richtig greifen oder gar heben. Dabei kann er noch kontrollieren, wie sich seine Finger um einen Gegenstand schließen, denn die Nerven des Arms sind noch intakt.

Mit kurzen Sprachbefehlen wie "hoch", "runter" und "stopp" kann der Mann seinen Ellbogen nun wieder bewegen, berichtet die Johns Hopkins Universität in einer Pressemitteilung. Der Motor an der Hand reagiert außerdem auf "öffnen" und "schließen".

Ein kleiner Computer wandelt dazu die Sprachbefehle in Signale um, die wiederum die Motoren steuern. Die Bewegungen sind sehr langsam, so dass der Patient sie jederzeit stoppen kann.

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