Prozess hat gestern begonnen
Ausländischen "Shelter Now"-Mitarbeitern droht Todesstrafe

Den in Afghanistan inhaftierten acht ausländischen Mitarbeitern der Hilfsorganisation "Shelter Now" droht bei einer Verurteilung wegen verbotener christlicher Missionierung die Todesstrafe.

dpa KABUL. Das sagte der Vorsitzende Richter in dem Verfahren, Nur Mohammed Sakib, nach Angaben der in Pakistan ansässigen afghanischen Nachirchtenagentur AIP vom Mittwoch.

Wörtlich sagte der Richter: "Wir werden sie entsprechend ihrer Verbrechen verurteilen. Die Strafe wird dem Islamischen Recht entsprechen. Das kann Gefängnis, Geldstrafe oder auch Exekution bedeuten."

Am Dienstag hatte der Prozess gegen acht ausländische Mitarbeiter der Hilfsorganisation "Shelter Now" vor einem islamischen Gericht in Kabul begonnen. Die acht Ausländer - vier Deutsche, zwei Amerikanerinnen und zwei Australier - waren am 3. August zusammen mit 16 einheimischen Mitarbeitern festgenommen worden.

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