Prozess im Sommer
Geiselnehmer von Wrestedt in U-Haft

Die Staatsanwaltschaft rechnet damit, dass den 24 bis 26 Jahre alten Männern noch im Sommer vor dem Lüneburger Landgericht der Prozess gemacht wird.

dpa LÜNEBURG. Die Russlanddeutschen aus Lüneburg waren am Mittwoch aus der Ukraine nach Deutschland geflogen worden. Sie sagten bisher nicht aus. Die Staatsanwaltschaft geht nach den Worten Borchers davon aus, dass die Ermittlungen jetzt zügig abgeschlossen werden können. Die Beschuldigten erwarte eine Anklage wegen erpresserischen Menschenraubes mit schwerer räuberischer Erpressung und Geiselnahme. Die Beute in Höhe 244 000 Euro und die Tatwaffen seien der deutschen Polizei übergeben worden.

Nach dem Überfall auf die Wrestedter Bankfiliale am 2. April waren die Täter mit zwei Mitarbeiterinnen der Sparkasse als Geiseln und der Beute im Auto bis in die Westukraine geflüchtet. 1600 Kilometer weit lieferten sie sich mit der Polizei in Deutschland, Polen und der Ukraine eine wilde Verfolgungsjagd. Mehrfach schossen die Geiselnehmer dabei auf die Polizeiautos. Eine der Geiseln konnte sich bei einem Tankstopp in Polen befreien. In Rowno ließen sie schließlich die zweite Geisel frei und wurden festgenommen.

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