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Prozess von Leo Kirch gegen Deutsche Bank fortgesetzt

Der Prozess des früheren Medienunternehmers Leo Kirch gegen die Deutsche Bank ist am Mittwoch vor dem Frankfurter Landgericht fortgesetzt worden. Kirch klagt gegen mehrere Beschlüsse der Hauptversammlung des Finanzhauses im Jahr 2003.

dpa-afx FRANKFURT/MÜNCHEN. Der Prozess des früheren Medienunternehmers Leo Kirch gegen die Deutsche Bank ist am Mittwoch vor dem Frankfurter Landgericht fortgesetzt worden. Kirch klagt gegen mehrere Beschlüsse der Hauptversammlung des Finanzhauses im Jahr 2003. Es ist eines von mehreren Verfahren in Deutschland und den USA, die der 77-Jährige gegen die Deutsche Bank angestrengt hat. Auslöser des Streits waren Äußerungen des früheren Deutsche-Bank-Chefs Rolf Breuer über die mangelnde Kreditwürdigkeit von Kirchs Mediengruppe.

Aus Sicht von Kirchs Anwälten soll Breuer damit den Zusammenbruch des Unternehmens ausgelöst haben. Der Frankfurter Prozess hat damit jedoch nur indirekt zu tun. Streitpunkte sind die Wahl des Aufsichtsrats ohne Einzelabstimmung sowie eine angebliche Verletzung der Informationspflicht auf dem Aktionärstreffen. In der Sache wurde erstmals im Juni verhandelt. Ein Urteil wurde am Mittwoch nicht erwartet.

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