Prozesse lassen sich optimal steuern
Internetportale für die Informationsgesellschaft

Die neue Informationswelt in Form von Internetportalen kann für die Menschen im Beruf sehr nützlich sein. Was müssen jedoch Unternehmen tun, um im World Wide Web geschäftstechnisch erfolgreich zu sein?

DÜSSELDORF. Früher war Unternehmenseffektivität das Schlüsselwort, heute ist die Flexibilität sehr viel vordergründiger. In einem Markt mit großem Wettbewerb muss die wichtige Corporate Identity stärker als früher kommuniziert und gepflegt werden. Darüber hinaus sind das transparente Angebot von Inhalten und Handel sowie der rasche Austausch branchenspezifischer Informationen der Schlüssel zum wirtschaftlichen Wohlstand.

Wie kann ein Unternehmen solch eine Plattform bereitstellen, um nicht nur intern effiziente Prozesse sicherzustellen, sondern auch die noch viel essenziellere externe Interaktion mit dem Markt und den Geschäftspartnern zu sichern? Dafür werden mehr erweiterte Anwendungen - wie etwa E-Services für Anfrage- oder Auftragsbearbeitung - benötigt, die auch außerhalb der Unternehmensgrenzen verfügbar sind.

Es gibt auch Portale, in denen Käufer für sich neue Kaufkanäle definieren können, indem sie eine umfassende, interaktive und personalisierte Produktkonfiguration vornehmen. Cisco Systems verbesserte beispielsweise die Qualität der Auftragsbearbeitung, indem ein Internetportal bereitgestellt wurde, über das Kunden online Netzwerkgeräte konfigurieren und bestellen können, und senkte dadurch die Fehlerrate von 25 auf zwei Prozent

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Unternehmen der alten Wirtschaftsordnung wie die Stahlindustrie können die Kommunikation zwischen den Distributoren und Kunden über ein Internetportal enorm optimieren. Heutzutage bieten Beratungsunternehmen wie Cap Gemini Ernst & Young in Zusammenarbeit mit der SAP AG in Walldorf kommerzielle Portallösungen zur Vereinfachung der Zusammenarbeit für viele verschiedene Industriezweige an.

In Partnerschaft mit Asera Inc. in Deutschland wurde zum Beispiel ein sehr erfolgreiches Internetportal für den Stahlanbieter Stinnes Interfer AG und deren B2B-Kunden entwickelt. Die treibende Kraft für die Weiterentwicklung dieser Internetportale wird in Zukunft von den immer marktdurchdringenderen B2B-Marktplätzen bestimmt werden.

Bei der Einrichtung von Internetportalen ist generell auf Prozessorientierung zu achten. Ein Informationsportal wie Yahoo führt die Nutzer zu einer bestimmten Informationsquelle und erlaubt ihnen, ihre Anfragen anzugeben. Portale wie das Stinnes-Stahlportal sind branchenspezifisch und werden als vertikale Portale bezeichnet. Je branchenspezifischer ein Portal ist, umso stärker prozessorientiert ist das Portal. Die Investition in ein Internetportal soll natürlich einen möglichst schnellen Return on Investment liefern. Ein vertikales industriespezifisches Portal kann ohne weiteres über eine Million Dollar kosten. Nicht nur die Entwicklung, auch die Wartung verschlingt höhere Summen. Es müssen unternehmensinterne und externe Prozesse angepasst werden, um die korrekte Erscheinungsform des Portals sicherzustellen.

Wann sollte ein Internetportal aufgebaut werden? Eine echte unternehmerische Zielsetzung, die sich bezahlt macht, sind die Erhöhung der Kundenzufriedenheit um 20 Prozent, die Steigerung des Umsatzes um 30 Prozent und die Verdoppelung des Marktanteils innerhalb eines Jahres. Das Ziel besteht darin, das Unternehmen zu einem wichtigen Player in dem jeweiligen Markt zu machen. Internetportale können diese Zielsetzung in sehr effizienter Weise unterstützen, wenn sie vor allem auf nicht-technische Inhalte setzen. Die wichtigsten Techniken bei Internetportalen basieren auf Standards wie TCP/IP, HTTP, XML, HTML und Java, die eine zentrale Rolle bei der Anbindung des Portals an bestehende Unternehmenssysteme und Inhalte spielen.

Unternehmen, deren Unternehmensstrategie auf die Integration von Geschäft und Gesellschaft, Prozessoptimierungen, Effizienz, verbesserte Kommunikation, bessere Beziehungen und globale Expansion ausgerichtet ist, sind für Internetportale gut gerüstet.

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