Prüfung des ersten Antrags abgelehnt
Imclone beantragt Erbitux-Zulassung

Die US-Biotechnologiefirma Imclone und der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb haben einen Zulassungsantrag für das Krebsmedikament Erbitux in den USA eingereicht. Über die Vermarktungsrechte für Erbitux außerhalb der USA und Kanadas verfügt der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck.

Reuters NEW YORK. In dem Antrag fordere Imclone eine rasche Prüfung und ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren für Erbitux, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Imclone hatte bereits 2001 die Zulassung bei der US-Gesundheitsbehörde (FDA) beantragt. Die FDA hatte allerdings die Prüfung des ersten Antrags wegen nicht ausreichender Tests abgelehnt. Der Kurs der Merck-Aktie stieg am Donnerstag um über ein Prozent auf 25,60 ?. Die Imclone-Aktie verteuerte sich um 3,6 % auf 41,20 Dollar.

Merck hatte die Zulassung von Erbitux für die Behandlung von Darmkrebs bei den zuständigen Behörden der Europäischen Union (EU) und der Schweiz Ende Juni eingereicht. Bis Ende des Jahres könnte das Mittel nach beschleunigtem Zulassungsverfahren in der Schweiz auf den Markt kommen, mit der Einführung in der EU rechnet Merck nach früheren Angaben im Jahre 2004. Das Darmstädter Traditionsunternehmen erwartet bei Erbitux jährliche Spitzenumsätze von etwa 250 bis 500 Mill. ?. Erbitux ist ein Antikörper, der das Tumorwachstum hemmen soll.

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