Psychologische Hilfe
Meier von Psychologen-Einsatz begeistert

ZDF-Experte und Ex-Fifa-Schiedsrichter Urs Meier begrüßt die Entscheidung der Uefa, den zwölf EM-Schiedsrichtern einen Psychologen zur Seite zu stellen. Erstmals in der Geschichte des Turniers haben die Schiedsrichter die Möglichkeit, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Verpflichtend ist das Angebot der Uefa allerdings nicht.

Urs Meier ist vom Angebot der Europäischen Fußball-Union (Uefa), die den zwölf Schiedsrichtern bei der EM einen Psychologen zur Seite stellt, begeistert. "Schiedsrichter auf dem Niveau einer EM oder WM stehen unter enormem Druck. Und da ist es gut aus meiner Sicht, dass man nicht allein gelassen wird. Ich halte das für sehr gut. Es gibt Schiedsrichter, die darüber noch froh sein werden", sagte der ehemalige Fifa-Schiedsrichter und ZDF-Experte in Bregenz.

Die Schiedsrichter der EM können erstmals ganz offiziell die Dienste eines Psychologen in Anspruch nehmen. Der Schweizer Mattia Piffaretti wird den zwölf Referees während des Turniers in deren EM-Quartier in Regensdorf bei Zürich zur Seite stehen.

Verpflichtend ist das Angebot der Uefa allerdings nicht. Piffaretti, früher Erstliga-Basketballspieler in der Schweiz, betreibt eine Sportberatungsfirma in Lausanne und hat schon mehrfach für den europäischen Fußball-Dachverband gearbeitet.

© SID

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