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Puma steigert Gewinn und Umsatz im 2. Quartal - Umsatzprognose erhöht

(dpa-AFX) Herzogenaurach - Der Sportartikelhersteller Puma < PUM.ETR > hat nach einem zum Teil besser als erwartet ausgefallenen zweiten Quartal seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Für 2004 sei nun mit einem Umsatzplus von rund 20 Prozent zu rechnen, teilte Puma am Dienstag in Herzogenaurach mit. Bislang hatte das Unternehmen einen Zuwachs von 15 bis 20 Prozent in Aussicht gestellt. Der Gewinn vor Steuern soll nach wie vor um mindestens 30 Prozent zulegen. Die Rohertragsmarge sieht der Konzern zwischen 50 und 51 Prozent.

(dpa-AFX) Herzogenaurach - Der Sportartikelhersteller Puma < PUM.ETR > hat nach einem zum Teil besser als erwartet ausgefallenen zweiten Quartal seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Für 2004 sei nun mit einem Umsatzplus von rund 20 Prozent zu rechnen, teilte Puma am Dienstag in Herzogenaurach mit. Bislang hatte das Unternehmen einen Zuwachs von 15 bis 20 Prozent in Aussicht gestellt. Der Gewinn vor Steuern soll nach wie vor um mindestens 30 Prozent zulegen. Die Rohertragsmarge sieht der Konzern zwischen 50 und 51 Prozent.

Aufgrund der starken Auftragslage Ende Juni sei für das zweite Halbjahr mit einem Umsatzzuwachs von 15 bis 20 Prozent zu rechnen, hieß es weiter.

Den Überschuss steigerte Puma im zweiten Quartal von 37 auf 54,9 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) legte von 55,4 auf 78,2 Millionen Euro zu. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten mit einem Nettoergebnis von 52,26 Millionen Euro und einem EBT von 77,26 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz verbesserte sich im Berichtszeitraum von 300,9 auf 352,3 Millionen Euro. Hier hatten die Experten einen Wert von 354,5 Millionen Euro erwartet.

"Anhaltendes Momentum UND DIE Begehrtheit DER Marke"

"Wir freuen uns über die äußerst positive Entwicklung im ersten Halbjahr. Das überdurchschnittliche Wachstum und die derzeitige Auftragslage bestätigen das anhaltende Momentum und die Begehrtheit der Marke", sagte Vorstandschef Jürgen Zeitz. Bis Ende des zweiten Quartals stiegen die Auftragsbestände um 21,9 Prozent auf 723 Millionen Euro. Währungsbereinigt ist dies ein Plus von 23,8 Prozent. Im Wesentlichen enthielten die Aufträge Lieferungen für das 3. und 4. Quartal sowie erste Bestellungen für das 1. Quartal 2005, hieß es.

Die für die Branche wichtige Rohertragsmarge erhöhte sich im 2. Quartal von 48,8 Prozent auf 51 Prozent. Dies sei vor allem auf einen verbesserten Produktmix, einen höheren Anteil der eigenen Retail-Umsätzen sowie auf positive Währungseffekte zurückzuführen, teilte Puma weiter mit. Im ersten Halbjahr erhöhte sich die Marge von 48 Prozent auf 51,4 Prozent. Zulegen konnten dabei alle drei Segment Schuhe (52,8%), Textilien (48,8%) und Accessoires (46,9%). Die Rohertragsmarge ist eine wichtige Kenngröße für die Effizienz.

Markenumsätze

Der Lizenzumsatz legte im zweiten Quartal um 32 Prozent auf 112 Millionen Euro zu. Die weltweiten Markenumsätze, die sich aus Konzernumsatz und Lizenzumsätzen zusammensetzen, verbesserten sich um 20,4 Prozent auf 465 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten stiegen sie um 21,1 Prozent auf über eine Milliarde Euro.

Sein Aktienrückkaufprogramm hat Puma im zweiten Quartal fortgesetzt und den Bestand an eigenen Aktien um 225.000 Stück aufgestockt. Zum Quartalsende hielt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 525.000 eigene Aktien. Sein Rückkaufprogramm hatte Puma im Februar auf 800.000 Aktien erweitert.

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