Putin: Sporen stammen nicht aus Russland
Erste Milzbrand-Episode laut US-Behörde vorüber

Acht Tage nach dem letzten neuen Milzbrand-Fall in den USA wächst bei den Amerikanern die Hoffnung, dass das Schlimmste erst einmal überstanden ist. "Was diese Episode (mit den Anthrax-Briefen) angeht, sind wir aus dem Gröbsten 'raus", sagte Dr. Anthony Fauci vom Nationalen Gesundheitsinstitut NIH. Sorge bereitet den Behörden allerdings, dass immer noch nicht geklärt ist, wie die New Yorker Krankenhausangestellte Kathy Nguyen sich den tödlichen Erreger zuzog.

ap WASHINGTON. Mit jedem Tag, der ohne einen neuen Fall einer nicht erklärbaren Inhalation vergehe, werde es unwahrscheinlicher, dass es sich bei Ngyuens Erkrankung um den Auftakt einer neuen Welle von Bioanschlägen mit unbekannten Übertragungswegen handele, sagte Fauci. Die Wachsamkeit in den USA sei weiterhin sehr hoch.

Der russische Präsident Wladimir Putin bekräftigte unterdessen in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC, dass Russland nicht das Herkunftsland der in den USA verbreiteten Anthrax-Sporen sei. Die russischen Bestände an Pockenviren bezeichnete Putin als sicher.

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