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Quaker Oats: Zwischen den Stühlen

Der Übernahmekampf um der Frühstückshersteller Quaker Oats nimmt nun schon zu zweiten Mal ein vorzeitiges Ende.

Wie Coca-Cola am Dienstag nach Börsenschluss bekannt gab, hat der Getränkekonzern kein Interesse mehr an Quaker. Anleger waren der Meinung, dass der Übernahme-Preis zu hoch war und straften das Coke-Papier in den letzten Tagen mit Kursabschlägen in Höhe von zehn Prozent. Analysten vermuten, dass durch die Eingliederung des Sportgetränks Gatorate, das in den USA rund 80 Prozent Marktanteil besitzt, die Wettbewerbsbehörden auf den Plan worden wären. Zusammen mit Cokes Powerade-Getränk hätte das Unternehmen den Sportgetränke-Bereich dominiert.



Bereits vor einer Woche wurden Gespräche über die Übernahme durch den Coke-Konkurrenten Pepsi abgebrochen. Gerüchten zu folge könnte Danone nun Interesse an Quaker zeigen. Das französische Unternehmen könnte bereits in kurzer Zeit ein Gebot abgeben. Analyst John McMillin ist dennoch positiv, dass Quaker Otas bald für einen Wert von rund 100 Dollar pro Aktie übernommen wird.

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