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Qualcomm: Chipgeschäft geht nicht an die Börse

Qualcomm ändert seine Pläne: der Handytechnologie-Spezialist wird nicht, wie bisher geplant, die Chiptochter ausgliedern. Die Sparte, die an dem so genannten CDMA-Funkstandard arbeitet, sollte eigentlich als eigenständiges Unternehmen leichter Zugang zu Entwicklungen anderer Unternehmen bekommen.

Seitdem Qualcomm im letzten Jahr den Börsengang der Chipsparte bekannt gab, wurden rund 40 neue Lizenzvereinbarung getroffen. Erst kürzlich entschied sich Nokia, die CDMA-Technologie zu nutzen und dafür Patentgebühren zu bezahlen. Mit der Absage an das IPO reagiert Qualcomm auf eine veränderte Rechtslage. Zahlreiche Gerichtsentscheidungen in den letzten Monaten haben Klarheit in Patentstreitigkeiten mit anderen Unternehmen gebracht. Das Management sagte jedoch, dass ein Börsengang zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf die Tagesordnung kommen könnte.
Zudem gab Qualcomm bekannt, das Vorstandsmitglied Richard Sulpizio das Unternehmen verlassen wird. Credit Suisse First Boston rät Anlegern, die Aktie zu "halten". Der Weggang Sulpizios sei ein Verlust, hieß es, da er bisher eine Schlüsselrolle bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens übernommen hatte.

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