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Qualcomm: Probleme mit China-Geschäft

Qualcomm gerät zwischen die Fronten. Der Mobilfunktechnologie-Konzern könnte unter der anhaltenden politischen Krise zwischen China und der USA leiden.

Qualcomm hatte zusammen mit Motorola und Lucent Technologies einen Großauftrag zum Aufbau eines Mobilfunknetzes nach dem von Qualcomm entwickelten CDMA-Standard erhalten. CMDA steht in Asien in direkter Konkurrenz zu dem europäischen Mobilfunkstandard GSM. Durch die politischen Spannungen zögern die Chinesen die entgültige Unterzeichnung des Vertrages hinaus. Der Vorstandsvorsitzende von Qualcomm, Irwin Jacobs rechnet allerdings damit, dass der Vertrag mit China Unicom den innerhalb der nächsten Tage entgültig abgeschlossen wird.

China werde in den nächsten Jahren zum größten Wachstumsmarkt der Mobilfunkbranche, so der Vorstandsvorsitzende. Im Augenblick hätten dort gerade zehn Prozent der Bevölkerung ein Mobiltelefon. In einigen könne der Anteil auf 50 Prozent gesteigert werden.

Aber nicht nur Qualcomm hat unter den politischen Spannungen zu leiden. Nach Bereichten des "China Daily" könnte ein Großauftrag einer chinesischen Fluglinie aus demselben Grund an den europäischen Flugzeugbauer Airbus gehen und nicht an dessen amerikanischen Konkurrenten Boing.

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