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Qualcomm vergibt CDMA-Lizenzen an chinesischen Telekomausrüster

dpa-afx HONGKONG. Der amerikanische Mobilfunkspezialist Qualcomm hat im Rahmen eines gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsvertrags an acht chinesische Telekomausrüster Entwicklerlizenzen für sein CDMA-Mobilfunkverfahren vergeben. Die chinesischen Firmen werden im Gegenzug Prototypen von CDMA-Mobiltelefonen und Basisstationen entwickeln, berichtete am Donnerstag die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Der Forschungs- und Entwicklungsvertrag enthalte Optionen auf die Lizenzierung kommerzieller Endprodukte.

Im Vertrag seien auch Übertragungsverfahren für die dritte Generation des Mobilfunks eingeschlossen. Zu den chinesischen Firmen gehörten die Datang Telecom and Capital, Huawei Technology, Zhongxing Telecom, Eastcom, HiSense Group, die Langchao Group und die Lawton Technology Group.

Qualcomm musste vor wenigen Tagen einen Rückschlag in dem fernöstlichen Land hinnehmen. Denn der chinesische Mobiltelefonbetreiber China Unicom hatte den Aufbau seines CDMA-Netzes gestoppt. China Unicom möchte nun im Jahr 2003 ein Mobilfunknetz nach dem weiterentwickelten W-CDMA-Standard einrichten, welcher neben besserer Sprachqualität auch über einen schnellen Internetzugang beinhaltet. W-CDMA wird von einem internationalen Konsortium entwickelt.

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