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Qualcomm warnt vor Verzögerung bei der 3G-Markteinführung

Der Gründer und CEO des Telekommunikationsausrüsters Qualcomm, Irwin Jacobs, hat in einem Interview des Börsenblatts Financial Times gewarnt, dass die Auslieferung der Mobildienste der dritten Generation in Europa um zwei Jahre verzögert würde.

Das U.S. Elektronikunternehmen ist die treibende Kraft hinter der dritten Generation der neuen Mobilfunkstandards. Dieser wird laut Jacobs nicht vor dem späten 2004 oder dem Frühjahr 2005 nutzbar sein. Dies bestärkt die Befürchtungen, dass europäische Mobilnetzbetreiber in ihren Prognosen überoptimistisch sind. Sie gehen davon aus, dass die neue Technologie, welche neue Internet und Videodienste ermöglicht, ab dem nächsten Jahr verfügbar sein wird.



Dies wird den Abfluss an Barmitteln bei den Netzbetreibern möglicherweise beschleunigen, da viele bereits jetzt für reservierte, jedoch noch unbenutzte Funkfrequenzen Gebühren entrichten müssen. Nachdem die neue WAP-Technologie im vergangenen Jahr bei den Konsumenten keinen großen Anklang fand, sind Marktbeobachter besorgt, dass weitere Verzögerungen bei der Einführung neuer Hochgeschwindigkeits-Mobildienste die Telekom-Industrie in arge Verlegenheit bringen könnten. Bereits zum Mittag liegt Qualcomm mit 17 Prozent im Minus.



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