Quarantäne gut überstanden
„Pferdeflieger“ startet mit Ziel Olympia

Die Quarantäne ist fast überstanden, jetzt geht es in die Luft: Für die 14 Pferde der deutschen Reiter beim olympischen Reitturnier in Hongkong wird es bei der Mission Olympia ernst.

Am Freitagmittag werden die Tiere in Aachen und Warendorf ab 14.30 Uhr per Transporter nach Amsterdam zum Flughafen gebracht, wo es in der Nacht zu Samstag (23.50 Uhr) auf den Flug nach Hongkong geht.

"Die Quarantäne ist reibungslos verlaufen. Unsere Reiter konnten in der Zeit wie gewünscht trainieren. Die Stimmung ist gut, jetzt wird es Zeit, dass es losgeht", sagte Reinhardt Wendt, Chef der deutschen Delegation in der ehemaligen britischen Kronkolonie.

Noch vor dem Start des "Pferdefliegers" wird eine erste Gruppe der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN aufbrechen, um die Tiere vor Ort in Empfang zu nehmen. Mit den Vierbeinern zusammen fliegen von der deutschen Mannschaft die viermalige Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg), eine Pflegerin von Springreiter Ludger Beerbaum (Riesenbeck) sowie zwei Tierärzte.

Zum Ende der Quarantäne zogen alle Beteiligten eine positive Bilanz: "Wir hatten in Warendorf tolle Bedingungen. Der Boden war top", sagte Hans Melzer, Bundestrainer der Vielseitigkeitsreiter.

Auch Springreiter-Bundestrainer Kurt Gravemeier war voll des Lobes: "Die Hauptaufgabe war, dass die Pferde fit bleiben. Das ist uns gelungen. Wir können optimistisch sein." Meredith Michaels-Beerbaum, die als Top-Favoritin der Springreiter nach Hongkong reist, ist ebenfalls zuversichtlich: "Das Training war sehr gut. Ich bin froh, dass es langsam losgeht."

© SID

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