Quartalsergebnis
CE Consumer bleibt unter den Erwartungen

Der Chip-Broker hat im Quartel zwar Umsatz und Ergebnis gesteigert, musste aber im Vergleich zum Vorjahresquartal Rückgänge hinnehmen.

Reuters MÜNCHEN. Der Münchener Chip-Brocker CE Consumer Electronic AG hat Umsatz und operatives Ergebnis im zweiten Quartal 2001 gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert, im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres aber Rückgänge hinnehmen müssen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe im zweiten Quartal bei 2,95 Mill. DM gelegen, teilte das im Nemax 50-Auswahlindex des Neuen Marktes notierte Unternehmen am Montag mit. Im ersten Quartal dieses Jahres hatte das Ebit noch 4,1 Mill. DM betragen. Analysten hatten für das zweite Quartal mit einem Ebit von 3,5 bis 5,5 Mill. DM gerechnet und eine leichte Verbesserung der Ebit-Marge erwartet. Dagegen sank die operative Umsatzrendite in den Monaten April bis Juni auf 1,6 % von 1,8 % im Vorquartal.

Der Umsatz lag den Angaben zufolge im zweiten Quartal bei 187,9 Mill. DM, gegenüber 245 Mill. DM im ersten Quartal. Analysten hatten für das zweite Quartal im Durchschnitt mit einem Umsatz von knapp 200 Mill. DM gerechnet.

Mit einer Trendwende am Halbleitermarkt rechnet Ce noch für das vierte Quartal 2001.

Aktie startet im Plus

Die Aktien der CE Consumer Electronic AG sind am Montagmorgen in der ersten Handelsstunde nach Vorlage der Geschäftszahlen zum zweiten Quartal in der Spitze um mehr als 10 % auf 6,80 Euro gestiegen. "Die Zahlen des Unternehmens waren ganz in Ordnung, obwohl sie hinter den Analystenerwartungen zurück blieben", sagte ein Händler. "Aber der anfangs eingeschlagene Kurs wird nicht haltbar sein", fügte er hinzu. Seiner Aussage nach sind hauptsächlich private Anleger an dem Papier interessiert. Dementsprechend bewegten sich auch die Umsätze mit rund 130.000 Stück eher auf niedrigem Niveau.

Bis gegen 10.10 Uhr lag die im Auswahlindex Nemax 50 notierte CE-Aktie in einem leicht negativen Gesamtmarkt knapp 6 % im Plus bei 6,50 Euro. Das Jahrestief hatte das CE-Papier Ende Juli bei 4,85 Euro, das Jahreshoch im Januar bei 17,40 Euro markiert.

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