Quartalsergebnis deutlich gesteigert
Bayer knackt Milliardengrenze

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im ersten Quartal 2003 bereinigt um Sondereinflüsse das operative Ergebnis um fast 80 % auf 833 Mill. ? gesteigert und damit deutlich über den Erwartungen von Analysten gelegen.

Reuters LEVERKUSEN. Bayer führte dies am Mittwoch auf ein höheres Ergebnis in den Sparten Health-Care und Crop-Science sowie die eingeleiteten Programme zur Effizienzsteigerung zurück. Nach Sonderposten stieg das operative Ergebnis im fortlaufenden Geschäft auf 1,075 Mrd. ?, nach 818 Mill. ? im entsprechenden Vorjahresquartal. Der Umsatz im fortlaufenden Geschäft stieg um 4,9 % auf 7,356 Mrd. ?. Für das Gesamtjahr werde eine Steigerung des laufenden operativen Ergebnisses im zweistelligen Prozentbereich erwartet, falls sich die derzeitigen Rahmenbedingungen nicht gravierend verschlechtern, bekräftigte der Konzern.

Konzernchef Werner Wenning hatte bereits bei der Vorlage der Bilanz Ende April mitgeteilt, dass der operative Gewinn des Gesamtgeschäfts nach Sonderposten im ersten Quartal 2003 über dem entsprechenden Vorjahreswert von 840 Mill. ? gelegen habe und damit die meisten Analysten überrascht. Für das Gesamtjahr 2003 hatte er eine prozentual zweistellige Steigerung des operativen Gewinns im fortzuführenden Geschäft vor Sonderposten in Aussicht gestellt. Der Wert hatte sich im Vorjahr auf 989 Mill. ? fast halbiert.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt für die ersten drei Monate mit einem um fünf Prozent auf 857 Mill. ? gestiegenen operativen Ergebnis aus dem fortlaufenden Geschäft nach Sonderposten gerechnet. Beim operativen Ergebnis des fortlaufenden Geschäfts vor Sonderposten waren die Analysten im Durchschnitt von rund 492 Mill. ? ausgegangen.

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