Quartalsergebnis
Kali + Salz profitiert vom US-Dollarkurs

Wie der Vorstandschef des Kasseler Unternehmens, Ralf Bethke, heute mitteilte, sei die Steigerung auf die Einbeziehung der neuen Geschäftsbereiche Compo und Fertiva zurückzuführen.

Reuters FRANKFURT. Der Kaliproduzent K+S AG hat im dritten Quartal 2000 Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) sei auf 24,6 (Vorjahreszeitraum 18,0) Mill. Euro gestiegen, teilte das Kasseler Unternehmen am Freitag in Frankfurt mit. Das Vorsteuerergebnis habe sich auf 27,9 (21,3) Mill. Euro und der Umsatz auf 482,8 (259,79) Mill. Euro erhöht. Der Umsatzanstieg ergebe sich zum großen Teil aus der Einbeziehung der neuen Geschäftsbereiche Compo und Fertiva, sagte Vorstandschef Ralf Bethke. Das traditionelle Geschäft mit Kali- und Magnesiumprodukten habe unter anderem von Preiserhöhungen und dem günstigerem US-Dollarkurs profitiert.

Für das Gesamtjahr rechnet K+S nach eigenen Angaben mit einem Umsatzanstieg auf etwa 2,1 (1,2) Mrd. Euro. Auch im vierten Quartal sei ein positives Ergebnis zu erwarten. Das Jahresergebnis 2000 werde deutlich über dem Vorjahreswert liegen. 1999 hatte das Unternehmen ein Vorsteuerergebnis von 95,9 Mill. Euro erzielt. K+S strebe eine weitere Erhöhung der Dividende an. Im Vorjahr hatte die Dividende 0,57 Euro betragen.

Die Aktie der im MDax notierten K+S lag am Freitagmittag 2,1 % im Plus bei 17,60 Euro.

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