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Quartalsgewinn bei Berlusconis Mediaset gesunken

Der italienische Medienkonzern Mediaset hat im ersten Quartal vor Steuern 15,8 % weniger verdient als im Vorjahreszeitraum.

rtr MAILAND. Wegen hoher Kosten für die Programmgestaltung und anhaltend schwacher Werbeeinnahmen sei der Vorsteuergewinn auf 180,6 Mill. ? gesunken, teilte Mediaset am Dienstag in Mailand mit. Sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz verfehlte das Unternehmen die Prognosen von Analysten.

Der Konzern, der durch die Familie des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi kontrolliert wird, bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2002. Demnach werde der operative Gewinn mindestens im Einklang mit dem Ergebnis von 2001 liegen. Im ersten Quartal fiel der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) zum Vorjahr den Angaben zufolge um 19,3 % auf 196,4 Mill. ?. Der Umsatz ging im gleichen Zeitraum um 5,7 % auf 633,6 Mill. ? zurück. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang des Vorsteuergewinns um elf Prozent auf 190,3 Mill. ? erwartet, nach 214,5 Mill. ? im Vorjahr. Beim Umsatz gingen die Experten von einem Rückgang von 4,6 % auf 640,95 Mill. ? aus, nach 672 Mill. ? im Vorjahr.

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