Quartalsgewinn je Aktie übertrifft Erwartungen
Hardware-Sektor belastet IBM-Ergebnis

Der Computerkonzern IBM hat im dritten Quartal 2001 einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Er verdiente nur noch 1,6 Mrd. $ (3,4 Mrd. DM/1,7 Mrd. Euro) oder 19 % weniger als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Umsatz schrumpfte um 6 % auf 20,4 Mrd. $, teilte der weltgrößte Computerkonzern am Dienstag nach Börsenschluss mit.

dpa-afx ARMONK. Der Quartalsgewinn von 0,90 (Vorjahresvergleichszeit: 1,08) $ je Aktie übertraf jedoch die Wall-Street-Erwartungen von 0,89 $ je Aktie leicht. Die IBM-Aktien legten deshalb nachbörslich zu.

Das Unternehmen verdiente in den ersten neun Monaten 5,4 Mrd. $ oder 0,6 % weniger als im Januar-September- Abschnitt 2000. Der Umsatz stieg minimal um 0,4 % auf 63 Mrd. $.

IBM-Chef Louis V. Gerstner verwies auf das gute Dienstleistungs- und Softwaregeschäft im dritten Quartal. Dagegen brach der Hardware- Bereich mit Ausnahme der expandierenden Server-Sparte ein.

Hardware-Sektor bricht um ein Fünftel ein

IBM verbuchte im dritten Quartal im Hardware-Sektor einen Umsatzrückschlag von 21 % auf nur noch 7,5 Mrd. $. "Das Personal-Computer-Segment unserer Branche bereitet weiterhin Sorge", betonte Gerstner. Dies belastete das PC-Geschäft. Das Mikroelektronik-Geschäft, das die Chip-Sparte einschließt, war ebenfalls schwach. Der Softwareumsatz stieg hingegen scharf um 10 % auf 3,2 Mrd. $.

Im Dienstleistungsbereich legte das Unternehmen um 5 % auf 8,7 Mrd. $ zu. Es verbuchte im Juli-Septemberabschnitt Dienstleistungsaufträge in Höhe von 10 Mrd. $ und hatte Ende September in dieser Sparte einen Auftragsbestand von 97 Mrd. $.

IBM setzte in Nord- und Südamerika im dritten Quartal 9,1 Mrd. $ um, minus 6 %. Dagegen legte IBM in der Region Europa/Naher Osten/Afrika leicht um 1 % auf 5,7 Mrd. $ zu. Die Umsätze mit den Computerherstellern fielen um 28 % auf 1,5 Mrd. $. IBM kaufte im dritten Quartal Aktien im Wert von 1,8 Mrd. $ zurück.

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